Rostschutz Grundierungen

Wann benötigst du eine Rostschutz Grundierung und wie wird sie angewendet?

Auf blankem Blech hält Lack nicht. Daher benötigst du eine Grundierung als Haftgrund.

Da Grundierungen unempfindlich sind gegenüber mechanischen Einwirkungen – wie Kratzern und Feuchtigkeit – sind sie auch ein besserer Rostschutz als Lackierungen.

Außerdem können Grundierungen geschliffen werden, da sie recht dick aufgetragen werden. So kannst du Unebenheiten ausgleichen.

Du kannst eine Rostschutz Grundierung auch einsetzen, um Unverträglichkeiten zwischen zwei Lacksystemen zu beheben.

Die Grundierung muss gut durchgetrocknet sein, bevor du den Lack aufträgst. Am besten wartest du mit der Lackierung ein paar Tage bis zu einer guten Woche bei ca. 20°C.

Rostschutz Grundierung Anwendung

So wendest du eine Rostschutz Grundierung an:

  1. Reinigung der Oberfläche

    Bevor du die Grundierung auftragen kannst, musst du die Oberfläche vorbereiten.

    Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig, fettfrei und frei von Verunreinigungen sowie trennend wirkenden Substanzen wie z.B. Algen, Moose, Harze, Wachse, Öle sein.

    Entferne also mit einer Drahtbürste  lose, blätternde und gerissene Altanstriche restlos.

    Gut haftende Altanstriche solltest du leicht anschleifen. Entweder nass von Hand mit Handschleifpapier 400  oder Handschleifpapier 600 , oder trocken von Hand mit Handschleifpapier 180  bzw. mit Exzenter Schleifpapier 240-320 .

    Wenn du mit nassem Schleifpapier arbeiten möchtest, lege dieses vorher einige Stunden in Wasser ein. So wird es weich und geschmeidig.

    Arbeitest du lieber mit trockenem Schleifpapier, dann entferne immer wieder den Staub. So hält das Papier länger.

    Entferne auch Rost, Walzhaut, Zunder und Schweißrückstände mechanisch. So, dass eine metallisch glänzende Fläche zu erkennen ist.

    Weiterhin solltest du scharfkantige Kanten und Grate abrunden.

    Danach benutzt du Silikonentferner  . Das trägst du mit einem Tuch   auf, lässt es kurz einwirken und reibst es dann wieder ab.

  2. Abkleben

    Alles, was nicht mit der Grundierung gestrichen werden soll, solltest du nun gut und großzügig mit Abdeckpapier  abkleben.

    Achte beim Klebeband  auf gute Qualität und Lösemittelbeständigkeit.

    Baue möglichst viele Anbauteile vorher ab. Verschließe Schraubenlöcher. Lasse ausreichend Platz um die Reparaturstelle, damit es später keine harten Kanten am Papier gibt (wenn du es wieder entfernst).

  3. Entstauben

    Nun muss auch das letzte Staubkrümelchen noch weg. Das machst du am besten mit Druckluft .

    Dabei solltest du nicht nur alle Ecken, Kanten und Flächen abblasen. Nicht vergessen: Auch das Abdeckpapier, alles in der nahen Umgebung und dich selbst!
    Boden und Wände könntest du noch mit Wasser besprühen, um den Staub zu binden.

    Zu guter letzt nimmst du dir ein Staubbindetuch  und streichst damit vorsichtig über die zu lackierende Fläche.

  4. Rostschutz Grundierung auftragen

    Als erstes trägst du die Grundierung mit der Sprühpistole  an allen Kanten und Ecken auf. Erst danach lackierst du gleichmäßig die Flächen.

    Dies bedarf etwas Übung. Versuche es vorher auf einem Stück Pappe. Die Farbspritzpistole solltest du im rechten Winkel zum Blech halten. Halte ca. 20 cm Abstand und sprühe immer etwas über den Rand hinaus.

Grundierung auswählen

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